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Täglicher Kommentar zu zentralen Stellen der Evangelien in chronologischer Folge

Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia

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Matthäus_5,_13Luisa Piccarreta
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Matthäus 5: 13-19

13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz schal wird, womit soll man es salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; man wirft es hinaus und es wird von den Leuten zertreten.

14. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.

15 Man zündet auch nicht eine Lampe an und stellt sie unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus.

16 So leuchte euer Licht vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

JESUS UND DAS GESETZ

 

17 Glaubt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um sie aufzuheben, sondern um sie zur Vollendung zu führen.

18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota oder Häkchen vom Gesetz vergehen, bis alles erfüllt ist.

19 Wer darum eines von diesen ganz geringfügigen Geboten aufhebt und so die Menschen lehrt, wird im Himmelreich "Geringster" heißen. Wer sie aber hält und lehrt, wird "Großer" genannt werden im Himmelreich.

 

 

 

 

 

Catena Aurea – Hl. Thomas von Aquin. Eine fortlaufende, ganz aus den Stellen der Kirchenväter und Kirchen-Schriftsteller bestehende Auslegung der vier Evangelien.          

Wie die Lehrer wegen des guten Wandels das Salz sind[1], womit das Volk gewürzt wird; so sind sie wegen des Wortes der Lehre das Licht, wodurch die Unwissenden erleuchtet werden. Der gute Wandel soll aber der guten Lehre vorangehen. Als daher der Apostel sie Salz genannt hatte, nennt er sie jetzt Licht, indem er sagt: Ihr seid das Licht der Welt. Oder weil das Salz die Sache in dem Zustand erhält, dass sie nicht schlechter werde, das Licht aber die Sache durch Erleuchtung in einen besseren Zustand versetzt, wurden die Apostel zuerst Salz genannt wegen der Juden und wegen des christlichen Volkes, von denen Gott erkannt wird, die sie in der Wissenschaft Gottes erhalten; Licht aber wegen der Heiden, welche sie zum Licht der Wissenschaft führen.

[1] Chrysostomos

cat 8Catena Aurea - hl. Thomas
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Band 3, 25. März 1900Luisa Piccarreta
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Aus den Schriften von Luisa Piccarreta

Band 3, 25. März 1900

Das Fleischgewordene Wort ist wie die Sonne für die Seelen.

Diesen Morgen sagte mir mein anbetungswürdiger Jesus, als Er kam: „Wie die Sonne das Licht der Welt ist, so wurde das Wort Gottes, als Es Fleisch wurde, das Licht der Seelen. Und wie die materielle Sonne Licht im Allgemeinen gibt und jedem einzelnen im Speziellen, sodass sich jeder daran erfreuen kann, als wäre es sein eigen, so ist das Wort [Gottes], während Es Licht im Allgemeinen gibt, Sonne für jeden im Besonderen. Jeder kann also diese Göttliche Sonne haben, als wäre sie für ihn allein.“

Wer beschreibt, was ich über dieses Licht verstand und die wohltätigen Wirkungen, welche reichlich die Seelen erfüllen, die diese Sonne bewahren, als ob sie ihr eigen wäre?

Es schien mir, dass die Seele, die dieses Licht besitzt, die Finsternis des Geistes zerstreut, wie die irdische Sonne, die sich über unseren Horizont erhebt, die Finsternis der Nacht vertreibt. Wenn die Seele kalt ist, wärmt sie dieses Göttliche Licht; ist sie entblößt von Tugenden, macht es die Seele fruchtbar. Wenn sie von der verderblichen Krankheit der Lauheit befallen ist, saugt das Licht mit seiner Hitze diese schlechte Flüssigkeit auf. Kurzum, um es nicht zu sehr in die Länge zu ziehen, kann man sagen: Diese Göttliche Sonne führt die Seele in die Mitte ihrer Sphäre ein, bedeckt sie mit all ihren Strahlen und formt die Seele schließlich in ihr eigenes Licht um.

 

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