Der Rosenkranz besteht aus 6mm und 10mm Glasperlen; die Medaille weist auf der einen Seite das Antlitz Luisas auf, und auf der anderen Seite das Antlitz der Jungfrau Maria, von Guadalupe.

Hl. Johannes Paul gebrauchte den Scorzelli-Stab (Ferula, der Hirtenstab des Papstes) mit dem Kreuz siehe Abbildug – Das Kreuz des Rundenrosenkranzes ist daran angelehnt.

Ein Faltblatt enthält den Text des Rosenkranzes, zusammengestellt von Pater Carlos Massieu, Gemeinschaft, Priester im Göttlichen Willen, It, Nic,, US;

Die Farben weiß, rot und grün beziehen sich auf den Ring, den Luisa bei der Erneuerung ihrer geistlichen Hochzeit im Himmel erhielt. (siehe Band 1)

Der Rosenkranz der Runden

im Göttlichen Willen

 

 

Den Rosenkranz der Runden der Schöpfung führt durch die Schöpfung, Erlösung und Heiligung und basiert auf der Schrift der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta, "Die andächtige  Pilgerreise  der  Seele  im  Göttlichen  Willen ("Pio  Pellegrinaggio dell'anima nella  Divina  Volontà ")," enthalten im Gebetsbuch, siehe Bücher: link 

 

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Über die Runden

Band 18, 4. Oktober 1925

„Meine Tochter, bist du nicht glücklich, dass kein „Ich liebe Dich”, das von dir ausgeht, verloren geht, sondern alle in Mir eingeprägt bleiben? Und weißt du überdies, was dir die ständige Wiederholung bringt? Du musst wissen, wenn die Seele beschließt, etwas Gutes zu tun oder eine Tugend zu üben, so bildet sie den Samen dieser Tugend. Die Wiederholung dieser Akte stellt das Wasser dar für die Bewässerung dieses Samens im Erdreich des eigenen Herzens, und je öfter sie die Akte wiederholt, umso besser begießt sie diesen Samen und die Pflanze grünt und wächst schön heran, sodass sie alsbald die Früchte dieses Samens hervorbringt. Wenn sie indessen langsam beim Wiederholen ist, bleibt dieser Same oft erstickt, und wenn er hervorkommt, wächst er kümmerlich und trägt nie Früchte. Armer Same, ohne ausreichend Wasser für das Wachstum! Und meine Sonne geht nicht über diesem Samen auf, um ihm Fruchtbarkeit, Reifung und seinen Früchten eine schöne Färbung zu verleihen, weil er unfruchtbar ist. Mit dem ständigen Wiederholen derselben Akte jedoch enthält die Seele viel Wasser, um diesen Samen zu bewässern. Meine Sonne geht über diesem Samen jedes Mal auf, wenn sie ihn bewässert sieht und freut sich sehr daran im Wissen, dass der Same viel Wachstumskraft hat, dass Ich seine Zweige bis zu Mir reichen lasse. Und wenn Ich die vielen Früchte sehe, ernte Ich sie nach meinem Wohlgefallen und ruhe Mich in seinem Schatten aus. So bringen dir deine wiederholten „Ich liebe Dich” für Mich das Wasser für die Bewässerung und das Wachstum des Baumes der Liebe. Das Wiederholen der Geduld tränkt und bildet den Baum der Geduld.

Das Wiederholen deiner Akte in meinem Willen bildet das Wasser, um den göttlichen und ewigen Baum meines Willens zu bewässern und zu bilden. Kein Ding wird mit einem einzigen Akt gebildet, sondern mit vielen und wiederholten Akten. Nur dein Jesus kann alle Dinge, auch die größten, mit einem Akt bilden, denn Ich enthalte die schöpferische Kraft. Doch das Geschöpf bildet nach und nach durch Wiederholung desselben Aktes das Gute, das es tun will. Durch die Gewohnheit wird dieses Gute oder diese Tugend zur Natur dieser Seele, und sie wird deren Besitzer und formt daraus ihr ganzes Glück. Auch in der natürlichen Ordnung geschieht es so: Niemand wird Lehrer, wenn er einmal oder nur wenige Male die Vokale und die Konsonanten gelesen hat, sondern wer beständig wiederholt, bis er den Geist, den Willen und das Herz mit dieser ganzen Wissenschaft angefüllt hat, die nötig ist, um Lehrer für die anderen zu sein. Niemand wird satt, wenn er nicht Bissen für Bissen die nötige Speise isst, um sich zu sättigen. Niemand erntet den Samen, wenn er nicht, wer weiß wie oft seine Arbeit auf seinem kleinen Feld wiederholt. Und so ist es mit vielen anderen Dingen. Die Wiederholung desselben Aktes ist ein Zeichen, dass man den Akt, den man tut, liebt, wertschätzt und ihn besitzen will. Wiederhole also, und wiederhole ununterbrochen, ohne je müde zu werden.”